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Kultur in Neufahrn

Brand RelaunchEventdesignKonzeptionLogoentwicklung

Identität in Bewegung: Die Marke für Neufahrns vielfältige Kulturveranstaltungen.

Brand Design für kulturelle Erlebnisse

Die Grundidee des neuen Markendesigns ist aus dem alten Logo entsprungen. Das neue Markendesign greift dabei die Überlagerung der einzelnen Lichtstrahler als Grundelement auf. Ziel war es ein dynamisches Markendesign zu entwickeln, welches durch seine Flexibilität in der Gestaltung für jede zugehörige Veranstaltung ein gewissermaßen eigenständiges Design hervorbringen kann, ohne dabei seinen Wiedererkennungswert im Gesamten zu verlieren.

Styleguide (pdf)

Um eine Einheitlichkeit in der Bildsprache des Markenauftritts zu erzeugen, sollen sämtliche Bilder in einem schwarz-weiß Look verwendet werden. Dabei ist je nach Bild auf einen ausreichenden Kontrast, sowie die Lesbarkeit einer ggfs. darüber platzierten Typografie zu achten.

Bilder dürfen dabei von Farbelementen zur jeweiligen Veranstaltung überlagert werden, um so jeweils ein eigenständiges Farbkonzept zu erhalten.

Format- und Rasterkonzept
Für das Layout verschiedenster Formate (Egal ob Quadrat, Hochformate, Querformate, Langformate etc.), wurde ein Formatkonzept festgelegt.
Dazu wird jedes Format zunächst in 16 Flächen (4×4) aufgeteilt. An der Überschneidung der Kanten der Flächen zur Formatgrenze entstehen so insgesamt 16 Ankerpunkte. Ausgehend von diesen Ankerpunkten können Dreiecksflächen platziert werden.
Die Anordnung der Dreiecksflächen darf dabei bewusst von Veranstaltung zu Veranstaltung variieren, um jedem Event eine Eigenständigkeit innerhalb des Markendesigns zu verleihen.
Die Dreiecksflächen dürfen dabei sowohl als Farb- oder als Bildfläche verwendet werden und in Vorder- und Hintergrund frei angeordnet werden.

Das nebenstehende Beispiel bezieht sich auf die dargestellte Farbkombination, um das Formatkonzept erklären zu können. Die Farbkombination darf jedoch, wie auf Seite 9 beschrieben, je nach Veranstaltung variieren. Ausgehend von den Punkten Korall 1 und Mint 1, welche immer den gleichen Ankerpunkt besitzen gelten folgende Abstände zu den weiteren Ankerpunkten:

  • Korall 1 zu Korall 2 – 4 Schritte
  • Korall 2 zu Korall 3 – 4 Schritte
  • Korall 3 zu Korall 1 – 8 Schritte
  • Mint 1 zu Mint 2 – 6 Schritte
  • Mint 2 zu Mint 3 – 8 Schritte
  • Mint 3 zu Mint 1 – 2 Schritte

Innerhalb dieser gegebenen Regeln darf sich die Anordnung nun innerhalb der Ankerpunkte verschieben bzw. drehen.

Interview vom 2. Februar 2024 mit dem Freisinger Tagblatt zum Projekt. Bericht von Bastian Amann.

Neufahrn – Bereits 2017 hatte die Gemeinde Neufahrn den Hallbergmooser Creative Director Florian Schmidt beauftragt, das Erscheinungsbild der Kommune aufzupolieren. Vor rund einem Jahr wurde er gebeten, ein dazugehörendes Designkonzept für den Bereich „Kultur in Neufahrn“ zu erarbeiten. Letztgenanntes wurde den Gemeinderäten am Montag vorgelegt und genehmigt. FT-Redakteur Bastian Amann hat bei Florian Schmidt nachgefragt.

Herr Schmidt, Sie haben für die Gemeinde Neufahrn eine Corporate Identity mit Styleguide entwickelt. Was heißt das auf deutsch?
In der Ausarbeitung einer Corporate Identity definiert man kurz gesagt zunächst rein konzeptionell die Werte, die eine Marke nach außen kommunizieren möchte. Ein darauf basierendes Corporate Design oder auch Brand Design übersetzt diese Werte in eine visuelle Sprache, welche der Betrachter dann eben in Form von Kombinationen aus Logo, Farbe, Typografie, Layout, Rastern, Designelementen oder der Bildwelt auf diversen Kanälen und Medien wahrnimmt.

Und was hat es mit dem Styleguide auf sich?
Der ist letztendlich das Regelwerk, welches all diese definierten Komponenten in einem Dokument zusammenfasst. Jedes zu gestaltende Medium einer Marke orientiert sich an diesem Styleguide, um zu gewährleisten, dass der Auftritt auf allen Kanälen aus einem Guß erscheint.

Im zweiten Schritt wurde der Fokus auf den Kulturbereich gelegt. Gab es besondere Vorgaben für das Designkonzept – oder durften Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen?
Bei der Entwicklung eines Brand Designs ist immer wichtig, Vorgaben und Werte zu definieren, auf denen das Design aufbauen und begründet werden kann. Ein Markendesign soll eben primär nicht nur subjektiv „schön sein“, sondern die anzustrebenden Werte und Vorgaben visuell übersetzen. Bevor es in die Entwurfsphase ging erarbeiteten wir gemeinsam mit der Gemeinde Neufahrn eben diese Vorgaben.

Was war die Prämisse?
Zum einen sollte die Marke natürlich kulturaffin sein und mehr in eine freiere, vielseitigere und kreativere als eine starre und geradlinige Richtung gehen. Außerdem sollte die Marke wandelbar für verschiedenste Veranstaltungen sein. Wir haben zum Beispiel innerhalb des Konzepts die Möglichkeit durch Farbeinsatz, Positionierung und Raster über 100 verschiedene Designkombinationen zu schaffen. Dementsprechend kann für so ziemlich jede Veranstaltung ein eigenständiges Design verwendet werden – alles innerhalb des Corporate Designs.

Besteht da also keine Gefahr, dass es am Ende zu viele Varianten gibt?
Die Marke muss neben dem schon bestehenden Corporate Design der Gemeinde Neufahrn als zusätzliche Marke co-existieren können. Das bedeutet nicht, dass man sich zu 100 Prozent an bestehenden Designvorgaben orientieren muss. Allerdings sollte im Endprodukt noch eine gewisse Verwandtschaft zum Außenauftritt der Gemeinde Neufahrn vorhanden sein.

Ab wann und wo können die Neufahrner das neue Logo bewundern?
Dadurch, dass die Entwicklung des Konzepts nun abgeschlossen ist, befinden wir uns parallel schon in der Umsetzung der Medien. Ich denke wenn man Interesse an kulturellen Veranstaltungen in Neufahrn hat, wird man demnächst unausweichlich auf das Designkonzept in Form von Social-Media-Posts, Website, Flyern oder urbaner Werbung wie klassischen Plakaten etc. stoßen.

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